Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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257 3 die Etikette machte ein Gefängniß daraus. Wenn der Koͤnig ausgehen wollte, mußte er ſo lange warten bis der, welcher allein das Recht beſaß ihm die Thuͤre zu offnen, ſich ein⸗ zuſtellen beliebte.

Ueberhaupt behandelte man ihn ſo ziemlich

auf dieſelbe Art wie den Sancho Panſa auf ſeiner Inſel. Bedurfte er Geld, ſo war das in ſeiner Caſſe befindliche ſtets zu etwas Ande⸗ rem beſtimmt; wollte er ſpielen, ſo horte man nicht auf, ihm zu Gemuͤthe zu fuͤhren daß Philipp III. ſich durch Spiel ruinirt habe; be⸗ ſtand er darauf, ſo nahm man ihm die Tiſche weg. Er liebte die Jagd ſehr, aber man ſchreckte ihn durch die Erzaͤhlung der Unfälle die ſchon oft Jaͤgern begegnet waren; bekam er Luſt eine Parthie Schach zu ziehen, ſo ſtellte man ihm vor: dies ſey zu angreifend. Im⸗ merwaͤhrend, auf Betrieb ſeiner Gemahlin, mit Aerzten und Kammerdienern umringt, wurde ihm die Zeit fuͤrchterlich lang und oft weinte er bitterlich und bat, man moͤchte ihn wieder zum Herzog von Anjou machen.

Der Jeſuit Daubenton mußte ihm Liebes⸗

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