Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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der That nicht dazu geeignet, ihn zu heilen⸗ Eines Nachts ſtieß ſie ihn aus ihrem Bette hinaus; der arme Fuͤrſt, ganz beſtuͤrzt uͤber dieſes Abentheuer, ſchlich betruͤbt ſort und ſetzte ſich am andern Ende des Zimmers im Hemde

traurig auf einen Stuhl nieder, wo er auch

vier Stunden ohne ein Wort zu ſagen, zu⸗ brachte. Endlich fuͤhlte ſich die kleine Koͤnigin von dieſer aͤcht eheherrlichen Ergebung geruhrt, ſtand auf, nahm ihn bei der Hand, fuͤhrte ihn in das Bett zuruͤck, und Beide ſchliefen nun ohne weiter ein Wort mit einander zu re⸗ den, ein*).

Das Innere ſeines Pallaſtes bot ihm keine Entſchaͤdigung dar;es war eine Oede und

*) In den Memoiren von Eliſabeth Charlotte, der Mutter des Regenten,(Ausgabe 1823) lieſt man S. 223;Die Koͤnigin hatse ein ſicheres Mittel alles von ihrem Gemahl zu erhalten was ſie wollte⸗ Der gute Tropf ſchlief außerordentlich gern bei ihr und dies war das Leitband wodurch ſie ihn zu allem Moͤglichen bringen konnte. Sie hatte in ihrem Schlafzimmer ein Bett mit Raͤdern; hatte

er ihren Willen nicht befolgt, dann mußte er in dieſem liegen; war ſie dagegen zufrieden mit ihm, dann durfte er in ihr Bette kommen und dann war der gute Koͤnig auf dem Gipfel ſeines Gluͤcks. Gewiß, er wuͤrde geglaubt haben verdammt zu werden wenn er mit einer anderen Frau, als der

ſeinigen, haͤtte zu Bette gehen follen.

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