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da an ſeine Reiſe bis Madrid gleichſam ein Ttiumphzug. Die aͤußere Anmuth des Koͤnigs verfehlte ebenfalls nicht das Volk zu electriſi⸗ renz man hoͤrte von allen Seiten das Geſchrei: Nuestro hermoso Señor! auch nahm man ſich vor, ihn bei ſeiner Ankunft in der Haupt⸗ ſtadt durch das erhebende Schauſpiel eines Auto⸗da⸗Feé zu erfreuen*); doch brachten es die Franzoſen dahin daß dieſe ruͤhrende Feier⸗ lichkeit nicht in ſeiner Gegenwart vollzogen wurde.
Philipp hatte von Natur eine dauerhafte Conſtitution erhalten, doch war er haͤuſigen Nervenzufaͤllen, die ihn ſchwermuͤthig und trau⸗ rig machten und ſeine Geiſteskraft zuweilen gleichſam verhuͤllten, unterworfen. Kurze Zeit nach ſeiner Abreiſe aus Frankreich hatte ſich eine ſchwarze Melancholie ſeiner bemächtigt und das Uebel nahm noch an Staͤrke zu, nachdem er in den Eheſtand getreten war; die Art aber wie ihn die Konigin behandelte, war auch in
*) Wie man hierdurch in Spanien neuankommende Fuͤrſten und Fuͤrſtinnen zu entzuͤcken ſucht, iſt in: Fray⸗Eugenio ausfuͤhrlich zu leſen⸗


