Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Verſailles ab, um ſich nach Madrid zu begeben. Ludwig XIV. begleitete ihn bis Sceaux, wo er zu ihm, indem er ihn noch einmal umarmte ſagte:er wolle wuͤnſchen ihn nicht wieder zu ſehen. Die Trennung wurde Beiden ſchwer und ihr Abſchied von einander war ſehr ſchmerzlich.

Der ganze Hofſtaat des neuen Koͤnigs be⸗ ſtand nur aus hundert Perſonen, weil man in * Furcht, die Großen zu erzurnen, ihnen auf jede Art Vertrauen zeigen wollte. Den⸗ noch verhinderte dies nicht, daß man ſich in Madrid uͤber das zahlreiche Gefolge von Fremden aufhielt, die der Koͤnig mitgebracht haͤtte.

Jenſeits der Grenze hatte Philipp anfaͤng⸗ lich niemand Anderes um ſich als einige Hel⸗ lebardiere und ein Dutzend alte Domeſtiken in abgenutzten dſterreichiſchen Livreen. Dies konnte ihm als Probe des Enthuſiasmus dienen, von dem man ihm vor ſeiner Abreiſe vor⸗ geredet hatte; als ihn jedoch der Pater Dau⸗ benton, ſein Beichtvater und ein Jeſuit, in Vittoria hatte communiciren laſſen, wurden die Spanier auf einmal entzuckt von ihm und von