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Alba hatte einen an Skrofeln leidenden Sohnz
ſtatt ſich an einen Arzt zu wenden, bat ſie die Moͤnche um eine wunderthaͤtige Reliquie. Man gab ihr den Finger von irgend einem Heiligen; dieſer Finger wurde in einem Moͤrſer zerſtoßen und hierauf gleichzeitig als Pulver dem Kinde, halb in einem Trank, halb durch ein Lavement beigebracht,„um ſo das Mittel allſeitig wirken zu laſſen*).“
Einmal war die Rede davon, das Conſeil
der Leibaͤrzte neu zu organiſiren, welche den Koͤnig„nach Mehrheit der Stimmen“ vomiren und laxiren ſollten.
„Der Canzler Benavente kam eines Tages
mit Thraͤnen in den Augen,“ erzählt Louville, „um uns zu warnen, daß wir uns fuͤr eine Berline huͤten ſollten, welche die verwittwete Koͤnigin an Philipp geſchenkt haͤtte, und die ſich durch Zauberei in einen Pomeranzenka⸗ ſten verwandeln wuͤrde, wäͤhrend der Koͤnig dann zur Pomeranze im Kaſten
*) S. Fray⸗Eugeniv.


