Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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noch ſehr werden kann, daß ein Fuͤrſt das Recht hat uͤber ſeine Krone, wie ein Pri⸗

vatmann z. B. uͤber ſein Haus, zu verfuͤgen,

ſo konnte Carl wegen ſeiner Schwachſinnigkeit auf keinen Fall dies Recht uͤben. Was aber die Frage in Betreff des Rechtes der anderen theilnehmenden Hoͤfe anlangt, ſo beſchraͤnkt ſich der Rechtsanſpruch dieſer hierin blos auf das Recht des Stärkeren, des beſten und einzigen in der Politik, wie ſie iſt.

Indeß iſt nicht minder wahr, daß, indem Philipp auf den Spaniſchen Thron gerufen wurde, Carl hierdurch das that was ein Fuͤrſt in ſeiner Lage bei geſunder Vernunft nur thun konnte; dadurch aber daß Ludwig XIV. das Teſtament annahm und den erſt ſelbſt entwor⸗ fenen Vertrag bei Seite warf, erhalten wir ein Beiſpiel von dem Werth der Verſprechun⸗ gen der Koͤnige, wenn dieſe es ihrem Vortheil angemeſſen finden dieſelben, trotz ihrer Unter⸗ ſchrift, vielleicht ſelbſt— die Welt hat Bei⸗ ſpiele erlebt— trotz geleiſteter Eide, zu brechen.

Sehen wir jetzt welche Hinderniſſe Philipp zu uͤberwinden hatte, welches Benehmen er be⸗