Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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ſicherten Spanien und die weſtindiſchen Be⸗ ſitzungen dem Baierſchen Prinzen zu, welcher im erſten Teſtamente zu Carls Nachfolger er⸗ nannt worden war; der Dauphin, Ludwigs XIV. Sohn, bekam Reapel und Sicilien, die Pro⸗ vinz Guipuscoa und einige Staͤdte; der Erz⸗ herzog Carl, Leopolds zweiter Sohn, das Mai⸗ laͤndiſche Gebiet, und Ludwig XIV. und der Dauphin unterzeichneten eine Entſagung auf die Spaniſche Erbſchaft.

Da jedoch das prinzliche Kind ſtarb ſo entwarf man im F. 1700 einen neuen Thei⸗ lungsvertrag, und wie das erſte Mal, ſo waren es auch diesmal Ludwig KIV., Koͤnig Wilhelm von England, und Holland, welche dieſen Entwurf durchſetzten, ohne daß die beiden Letzteren dabei ein anderes Intereſſe hatten, als zu verhindern daß die ganze Erbſchaft der Spaniſchen Staa⸗ ten in Europa weder an Oteſterreich, noch Frankreich ſiel. Durch dieſen Vertrag trat der Erzherzog Carl an die Stelle des Baierſchen Prinzen; Ludwigs XIV. Sohn behielt die ihm fruͤher ſchon zugeſprochenen Laͤnder; der Herzog von Lothringen ſollte das Mailändiſche haben