Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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hatte, neigte ſich ſeinerſeits dagegen mehr zu dem Erzherzog Carl, dem zweiten Sohn des Kaiſers, hin. Alle dieſe Entſchließungen wur⸗ den jedoch durch die Intriguen des Cardinal Portocarrero zu Schanden gemacht, der an der Spitze der franzoͤſiſchen Parthei ſtand. Das Mittel welches Portocarrero anwendete um den Konig zu ſeinen Zwecken zu ſtimmen, kann uns einen Begriff von der ungeheuren Geiſtesſchwäche dieſes Fuͤrſten geben. Man beredete Carl nam⸗ lich, er ſey behext, und muͤſſe ſich exorciren

laſſen*), und daß es hierbei nicht ſchwer war

ihm ein drittes Teſtament zu entlocken, laͤßt ſich denken. Es war dies dasjenige, durch welches Philipp von Anjou zu ſeinem Erben eingeſetzt wurde. Carl ſtarb aͤbrigens einen Monat darauf.

Sehen wir jetzt welche Anordnungen die europäiſchen Maͤchte ihrerſeits trafen. Sie

*) Die Geſchichte dieſer Vorgaͤnge unter Carl H. und der ganzen damaligen Verhaͤltniſſe in Spa⸗ nien, findet man in Mortonvals Roman: Fray⸗Eugenio oder das Auto⸗ da⸗F6 von 1680, deutſch von Fr. Gleich, umſtaͤndlich erzaͤhlt.

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