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der zu deſſen Gunſten ſie geſchah, nicht der Staͤrkere iſt, waren es weniger die Rechte als die Mittel und Umſtaͤnde, welche das Haus Oeſterreich beguͤnſtigten.
Die Mutter von Carl II., obſchon aus die⸗ ſem Hauſe entſprungen, ließ ihrem Sohne aber ein Teſtament machen, durch welches der Chur⸗ prinz von Baiern, welcher damals erſt vier Jahre zaͤhlte, zum Erben der ganzen Spani⸗ ſchen Monarchie eingeſetzt wurde. Dieſe Wahl ermangelte der Klugheit, weil, wenn ſelbſt der
Prinz kein Kind mehr geweſen waͤre, Baiern ſeine Anſpruche nicht gegen die der anderen
mächtigeren Concurrenten vertheidigen konnte. Als Carls Mutter ſtarb, ließ die Frau dieſes Koͤnigs, trotz dem daß ſie aus dem Baierſchen Hauſe ſtammte, in ihrer Ergebenheit gegen Oeſterreich, dieſes Teſtament vernichten um an die Stelle des Baierſchen Kindes, einen Sohn vom Kaiſer Leopold zu ſetzen: woraus man ſicht, daß dieſe beiden Furſtinnen bei dieſer wichtigen Angelegenheit gegen das Intereſſe ih⸗ rer Stammhaͤuſer handelten. Der Koͤnig von Spanien ſelbſt, der nie einen eignen⸗ Willen
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