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zogs von Aumont, ſtattete eines Tages der Marquiſe von Nesle einen Beſuch ab und es kam dieſer in den Sinn ihn zu fragen: ob es wahr ſey, daß er verliebt in ſeine Frau waͤre? Villequier antwortete:„Ich liebe ſie mit einer auf Werthſchätzung gegruͤndeten Freundſchaft, denn ſie iſt eine der achtungswertheſten Frauen in Frankreich.“ Frau von Nesle, der man dies nicht nachzuſagen vermochte, fuͤhlte ſich durch dieſe Rede beleidigt und beklagte ſich des⸗ halb gegen den Herzog der ihr das Verſprechen gab, ſie zu raͤchen. Einige Tage darauf bat er den jungen Villequier bei der Marquiſe von Nesle zu Tiſche, wo ſich noch der Marquis von Gesores, Frau von Colignh und Andere befanden, und wo dann det Herzog waͤhrend man noch bei der Tafel ſaß, plotzlich begann: „Es giebt zwar Leute die ſich ganz ſicher da⸗ fur halten nicht gekroͤnt zu werden, aber das iſt ein Irrthum. Um dieſem Looſe zu entgehen, heirathete ich ein Ungeheuer und dennoch half mir dies zu nichts, denn ein widerlicher Kerl, Duͤ Chalar, der haͤßlicher noch iſt als ich, machte mich demohngeachtet zum Hahnrei. Was


