Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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Nochſicht, nach welchet man ſich vergebens in den Memoiren oder vielmehr Fragmenten, der Prinzeſſin Eliſabeth Charlotte umſehen wuͤrde. Die Art wie ſie von dieſer Liebſchaft ſpricht iſt bemerkenswerth, um ſo mehr, da ſie ver⸗ ſchiedene Einzelheiten hinzufuͤgt die hier in un⸗ ſere Darſtellung paſſen.Der Herzog, ſagt ſie,kann unmoͤglich einer Frau Liebe einflo⸗ ßen; er iſt groß, duͤrr wie eine Latte, hat einen gekruͤmmten Ruͤcken, lange Beine wie ein Storch, einen kurzen Oberleib und gar keine Waden; ſeine Augen ſind ſo roth daß man glauben muß, es ſey dies eine Krankheit, dabei hat er eingefallene Backen und ein ganz ungebuͤhrlich langes Kinn. Erſt liebte er Frau von Nesle, die ihm aber den Abſchied gab um ihn durch das große Kalb, den Prinzen von Soubiſe, zu erſetzen. Man behauptet daß dieſer ſagte:Woruͤber ereifert ſich den der Herr Herzog? habe ich der Frau von Resle nicht erlaubt bei ihm zu ſchlafen ſo oft er es wuͤnſchte? Sehen Sie da eine Probe der Delicateſſe in der Liebe zu jener Zeit! Der Marquis von Villequier, der Sohn des Her⸗