Teil eines Werkes 
2. Theil (1827)
Entstehung
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gut, der Sache ein Ende zu machen und ver⸗ ſchaffte ſeinem Freunde die Frau von Bouff⸗ lers*). Hr. von Clermont war raſend in in die Herzogin von Bouillon verliebt, die ſich mit ihm nicht begnuͤgte. Hr. von Charolais lebte fortwaͤhrend mit der Delisle, auf die er nicht mehr eiferſuchtig war, und hatte nebenbei noch eine andere Geliebte, die ſich als ſolche ſehr verborgen hielt, bis die Säche endlich auf einmal und ploͤtzlich laut wurde, worauf ſie in ein Kloſter ging. Sie hieß Frau von Cour⸗ chant.

Frau von Deffand hat ſich mit ihrem Manne wieder vertragen: mein Wunſch war, ſie hätte die Sache weniger ubereilt. Ich hatte meine Gruͤnde ihr dies zu rathen, aber die gute Frau folgte ihrem Herzen oder beſſer zu ſagen, ihrer Einbildungskraft, ſtatt der Ver⸗ nunft. Sie richtete uͤbrigens die Sache ſo ein, daß ihr Mann zu ihr zog, d. h. bei ihr zu Mittag und zu Abend ſpeiſte, denn von einem

*) Briefe der Dem. Aiſſé S. 134. Alle die mit Haͤck⸗ chen hier eingefaßten Stellen ſind aus der Corre⸗ ſpondenz dieſer Dame entnommen.