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moiren darzulegen; doch ſcheint ſie dies Ver⸗ ſprechen in den ſeitdem erſchienenen vier Bän⸗ den derſelben ganz aus den Augen verloren zu haben; moͤglich indeß, daß ſie ſich deſſelben in dem ſiebenten oder achten Bande erinnert R Ich werde auf dieſe Memoiren zuruͤckkommen, wenn der Grad von Vertrauen, welchen die Frau Graͤfin verdient, unterſucht und die Zeit beſprochen werden wird, von welcher ſie han⸗ deln. Jetzt iſt es nothig bis zum Anfang des Jahrhunderts zuruckzugehen, ohne daß wir wei⸗
*) Sie hat dies in der That im ſiebenten Bande S. 350, gethan.„Der in jeder Hinſicht olaubwurdigſte Mann,“ ſagt ſie hier, „ſchreibt mir, daß ich mich in der Behauptung ge⸗ irrt haͤtte: die Denkwuͤrdigkeiten des Baron Bezen⸗ val wäͤren nicht von ihm ſelbſt; und ſetzt hinzu, daß Bezenval dem Grafen Seguͤr durch ſein Te⸗ ſtament einen Carton mit Notizen hinterließ, die Hr. von Seguͤr in Ordnung brachte.... Rotizen ſind jedoch keine Memoiren und es iſt daher klar, daß Hr. von Seguͤr hierbei mehr that
als blos herausgeben.“— Es bleibt dem
Leſer hier billig uberlaſſen zwiſchen dem in jeder Pinficht glaubwuͤrdigſten Manne und der Dame zu waäͤhlen, die vermuthlich auch außeror⸗ dentlich glaubwuͤrdig iſt, doch beruͤhrt dies alles weder die Wahrhaftigkeit des Grafen noch des Ba⸗ rons, welche Beide ſehr gut im Stande waren
richtig beobachten zu koͤnnen.


