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den ſie gern einmal ihren Schwager nennen mochte; doch verſicherte ſie ihr auch zugleich dabei, daß ſie ihr auf keine Weiſe in ihrer Wahl hinderlich ſeyn wolle und daß ſie ſelbſt die Freiheit zu hoch achte, um ihr die ihrige zu beſchränken. In der That hatte ſie auch bei der Wahl der jungen Maͤnner die ſie die⸗ ſen Abend zu ſich bat, loyal gehandelt; ſie hatte alle diejenigen verſammelt, die man am mehrſten in der Geſellſchaft auszeichnete und außerdem noch einige andere, die nach ihrer Anſicht dies eben ſo verdienten. An der Spitze dieſer letzteren ſtand Delwins, der in Paris, wohin er nur ſelten kam, wenig bekannt war.
Sophie hatte ſo ziemlich eine gleiche Wir⸗ kung auf alle dieſe jungen Herren hervorge⸗ bracht; zwar bemerkte ſie kaum, daß es bei Delwins mehr als Neugierde war, was deſſen Blicke an ſie feſſelte, aber ſie ſah es doch, denn nichts entgeht leicht den Frauen, wenn ihre Aufmerkſamkeit rege iſt. Die Eroͤffnung ihrer Schweſter hatte ſie jedoch aͤngſtlich gemacht; ſie furchtete den Vorzug je⸗


