Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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auf ihn machten, den ſeinigen zu begegnen. Sophie begab ſich bald mit ihrer Mutter nach ihrem Zimmer; voll Ungeduld wartete Del⸗ wins jetzt den Augenblick ab, wo die Grafin allein war, dann rief er mit erſchutterter Stimme aus:

Ach Madame! wie ungluͤcklich wurde ich ſeyn, wenn dieſes junge Mädchen nicht naher von Ihnen gekannt waͤre, und nicht hinrei⸗ chend, als daß es Ihnen moͤglich iſt zu mei⸗ nem Gluͤcke beizutragen. Frau von Cama⸗ rina wollte ihn ein bischen außiehen, da ſie aber einen tiefen Schmerz in ſeinen Zuͤgen ſah, ſo hielt ſie inne und beſtellte ihn auf den nächſten Tag wieder, um ſich naͤher mit ihm zu beſprechen.

Die Graͤfin hatte eine etwas romanhafte Einbildungskraft; ſie wuͤnſchte nicht allein den Eindruck kennen zu lernen, den ihre Schweſter auf Delwins gemacht hatte, als auch den, den dieſer auf jene hervorgebracht habe Sophie war von ihr benachrichtigt worden, daß ſie unter den jungen Maͤnnern, die dieſen Abend in der Geſellſchaft waͤren, den ſehen wuͤrde,