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hatte ſie ihm nichts von deren Ankunſt geſagt. Sie ſandte jetzt Sophie zu ihrer Tante und bat mehrere Perſonen zu einem Thee. Sophie und ihre Mutter ſollten gegen Abend wie zu ei⸗ nem Beſuche kommen. Es hatte ſich mehr Geſell⸗ ſchaft verſammelt als man erwartete. In dem Augenblicke als die Damen angemeldet wur⸗ den, war Delwins in einer ſehr lebhaf⸗ ten Unterhaltung uͤber das Geruͤcht begriffen, das ſich daruͤber verbreitet hatte: der erſte Mann der Republik wolle ſeine conſulariſche Toga mit dem Kaiſermantel vertauſchen. Del⸗ wins tadelte laut dieſen Plan und verwarf ihn als dem Intereſſe ſowohl des Landes, als deſſen entgegen der daſſelbe regierte, und als eine Veranlaſſung zu Untergang und Vernich⸗ tung. Eben wie er ſich mit dem mehrſten Feuer ausſprach, erſchienen Mutter und Toch⸗ ter; bei dem Anblick der letzteren verſtummte er plotzlich; ein noch nie gekanntes Gefuͤhl er⸗ griff ihn; ſeine Blicke verließen nur Sophie um die Graͤfin außzuſuchen, aber ſorgfaͤltig vermied dieſe, die nicht ohne geheimes Vergnoͤ⸗ gen den Eindruck bemerkte den Sophiens Reize
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