Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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nißvollen Billetts nicht, welches er in Bruͤſ⸗ ſel empfangen hatte, und da er muthmaßete, es ſey die Abſicht ſeiner Freundin ihn zu ver⸗ heirathen die einzige Auslegung, deren das Billet ihm faͤhig ſchien ſo ſuchte er in die⸗ ſen Geſellſchaften diejenige, die ſie ihm beſtimmt

haben koͤnnte, ohne ſie jedoch zu finden. So.

oft er im Geſpräch dieſen Gegenſtand beruͤhrte, wich die Gräfin ihm mit Gewandtheit aus, und wenn er zuweilen dringender wurde, dann brach ſie die Unterhaltung lächelnd mit der

emerkung ab: ihr doch Zeit zu laſſen, ſich

ſelbſt finden und die Umgebung in 5 ſ e kennen zu lernen.

Drei Monate vergingen auf dieſe Art, da langten die Mutter und die Schweſter der Frau von Camarina an. Man befand ſich mitten in den Faſten; die großen Geſellſchaf⸗ ten hatten aufgehoͤrt, aber des Abends an den Tagen wo ſie ſonſt ſtatt fanden, verſammelte ſich immer noch ein kleiner Cirkel. Die Grafin war begierig zu erfahren, welchen Ein⸗ druck ihre Schweſter auf Delwins machen wuͤrde; um dies beſſer beobachten zu koͤnnen,