Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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laufen auf einen jener Eingebildeten zu treffen, die ſich ſo gern der Siege raͤhmen, die ſie nicht erhalten haben. Doch die Weiber taͤuſchen ſich ſelten in der Liebe.

Indeß lag doch in dem Billet der Graͤfin etwas Geheimnißvolles was Delwins be⸗ ſchaͤftigte. Wie konnte ſie zu ſeinem Gluͤcke beitragen? Wir werden nicht anſtehen die Loſung des Raͤthſels zu geben.

Die Graͤfin hatte eine Schweſter welche ſie zaͤrtlich liebte, obſchon dieſe zuͤnger und ſchoner als ſie ſelbſt, noch in dem gluͤck⸗ lichen Alter war, das uns eine ſchoͤne und glanzende Zukunft verſpricht: ein Fehler, den ſelten diejenigen verzeihen, denen die Aus⸗ ſicht auf dieſe Zukunft bereits verſchwand⸗ Dieſe Schweſter allein war es geweſen welche einige Annehmlichkeiten uber die Tage der Grä⸗ fin verbreitete, waͤhrend deren Gemahl, der eiferſuͤchtigſte und unumgaͤnglichſte Mann am Hofe zu Palermo, noch lebte. Die einzige Zuvorkommenheit welche er ſeiner Gemahlin erwies, war die, ihr zu erlauben Sophien bei ſich zu ſehen, und da dieſe verſprach einſt ſehr