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ſchoͤn zu werden, ſo war dieſe Gefälligkeit viel⸗ leicht nicht einmal frei von allem Intereſſe. Nacheinander Geſandter an zwei Hoͤfen, hatte der Graf die beiden Schweſtern mit dahin ge⸗ nommen; er liebte es ſeine Frau zu zeigen, die immer alle Blicke auf ſich zog, zugleich machte aber ſeine außerordentliche Eiferſucht ihm das zur fortwaͤhrenden Qual, was ſeiner Eitelkeit ſchmeichelte. In einem Anfall jener Leidenſchaft war er in einen Streit mit dem Herzog von Cherasco gerathen, von dem er eine todtliche Wunde erhielt, die ſeine Frau endlich von einem täglich unerträglicher werdenden Joche befreite. Die Graͤfin hatte ihre Schweſter in Pa⸗ lermo zuruͤckgelaſſen. Es war ihr Wille ſie auszuſtatten und ihr einen Gemahl zu ſuchen; Delwins ſchien alle Forderungen zu erfuͤl⸗ len die ſie machte; noch war er nicht drei⸗ ßig Jahre, und Sophie trat eben ihr achtzehn⸗ tes an.— Dieß ſind die Aufklärungen, die das Billet welches die Gräfin bei ihrer Abreiſe hinterließ, erheiſcht um verſtanden zu wer⸗ den.— Kehren wir jetzt zu ihr ſelbſt zuruͤck. Sie kam nach Paris. Ihre Mutter war


