Teil eines Werkes 
1. Theil (1827)
Entstehung
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zu bedenken, ließ ihr bald die Gefahr bemer⸗ ken, der ſie ſich bloß ſtellte. Beide ſahen ſich alle Tage und Delwins war oft ſtill und in ſich gekehrt; zu erklaͤren wagte er ſich jedoch nicht. Die Graͤfin traf jetzt in geheim Anſtal⸗ ten zu ihrer Abreiſe, und in dem Augenblick wo ſie ſich auf dem Weg nach Paris begab, ſandte ſie ihm nachſtehendes Billet:

Ich habe Sie errathen: Sie ſind juͤnger als ich; wir taugen daher nicht fuͤr einander. Um den Irrthum zu vermeiden der uns das Gegentheil einreden könnte, reiſe ich ab, doch wuͤnſche ich Ihrem Gluͤcke nicht fremd zu blei⸗ ben, und, wenn Sie es wollen und es ver⸗ dienen, wird es nur von Ihnen abhaͤngen

reichlich fuͤr den Verluſt den Sie jetzt viel⸗

leicht zu erleiden glauben, entſchädigt zu werden.

Nicht ohne Erſtaunen las Delwins einen Brief, welcher ſo ſehr von den gewoͤhnlichen Gebraͤuchen abwich. Sie war eine Frau und ſchrieb zuerſt; ſie nahm an, daß er ſie liebte, oder doch im Begriff ſtaͤnde ſie zu lieben, und ſie konnte hierbei Gefahr