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mit ihm für die Dampfpumpe geſchwärmt haben. Und weshalb will er mich nach Preußen, nach Berlin ſchicken? Iſt es möglich, daß ein Menſch eine geheime Miſſion nach einem Ort, wie Berlin, haben kann?
Der König iſt ſeit einiger Zeit aufmerkſam auf Preußen geworden, entgegnete Claviere trocken. Man ſieht dort einem baldigen Thronwechſel entgegen, denn ein großer Monarch, der dieſem bisher ſo obſenren und kläglichen Staat eine glänzende und mächtige Stellung gegeben, der König Friedrich II., wird nicht mehr lange unter den Lebenden ſein. Man will wiſſen, weſſen man ſich wohl von ſeinem Nachfolger zu ver⸗ ſehen haben möchte, und man will die ganzen Zu⸗ ſtände dieſes ſo wunderbar emporgeſtiegenen Landes näher kennen lernen. Das franzöſiſche Gouvernement will ſeine Lage in Europa neu veranſchlagen. Nun hat Herr von Calonne Dich vorgeſchlagen, damit Dn hingehen und anthentiſche Berichte über Preußen, ſeinen Hof und ſeine Landes⸗ und Volksverhältniſſe einſenden ſollſt. Man wirft Dir einſtweilen für Einen Monat zweitauſend Franes aus, und das Uebrige ſoll ſich weiter finden.
Nach Berlin zu reiſen, wäre mir gerade nicht un⸗ angenehm, erwiederte Mirabeau nach einigem Nach⸗ ſinnen. Der Aufenthalt in Paris ekelt mich an, und ich möchte gern wieder neue Menſchen, ein anderes Volk ſehn! Eine friſche Luftfächelung für meine heiße Stirn, und käme ſie ſelbſt aus der Mark Branden⸗ burg, würde mir wohlthun. Aber ehe ich mich weiter äußere, erkläre mir erſt das Räthſel, warum mich Calonne durchaus von Paris forthaben will?
Daß Graf Mirabeau einſt auch noch im Genre des Naiven arbeiten würde, hätte ich nie von dem Heros der Zukunft gedacht, entgegnete Claviöre mit ſichtlichem Unmuth. Du treibſt aber die Naivetät zu
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