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Es ſteht ſchlecht, ſpottſchlecht, entgegnete dieſer, und Du biſt ſelbſt einzig und allein Schuld daran!
Hat dem Miniſter meine Brochüre gegen die Actien der Waſſerleitungs⸗Geſellſchaft nicht gefallen? fragte Mirabeau nachſinnend. 6
Auch dieſe hat ihm nicht recht gefallen, erwiederte
Claviere. Und mir auch nicht, Freund. Wir haben zwar die Druckkoſten dafür bezahlt, aber Herr von Calonne erachtet dieſelben für weggeworfen. Du biſt zu ſtark und heftig in's Geſchirr gegangen, und haſt den Gegnern dadurch bedeutende Blößen gegeben. Herr von Calonne wollte vor dem neuen Actienſchwin⸗ del gewarnt ſehen, aber es paßt ihm jetzt nicht mehr, daß die Unternehmer ſelbſt, namentlich die Herren Brüder Perrier, geradezu als Agioſchwindler und be⸗ trügeriſche Procentmacher in ihrer eigenen Perſon an⸗ gegriffen worden. Herr Conſtantin Perrier hat ſich ſelbſt an den Miniſter gewandt, und ihm, wie es ſcheint, eine andere Ueberzeugung beizubringen gewußt, denn das Finanzminiſterium ſoll jetzt plötzlich hundert Aetien der Geſellſchaft zur Beförderung ihres Unter⸗ nehmens ankaufen. Man hebt im Finanzminiſterium auf Einmal die nationale und patriotiſche Seite des Unternehmens hervor, und Calonne ſchwärmt für die Dampfpumpe, die bei dieſer Waſſerleitung zum erſten Mal praktiſch angewandt werden ſoll, und für welche die Herren Perrier bedentende und finnreiche Verbeſſe⸗ rungen angegeben haben.*)
Es hole der Teufel Euer ganzes Finanzminiſterium! rief Mirabeau wüthend. Glaubt dieſer Calonne, daß ihm die Dampfpumpe ſogleich das Gold des Paktolus in die neuen Canäle von Paris hineintreiben wird, ſo hätte er es mir früher ſagen ſollen, und ich würde
) Peuchet II. 388.


