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Beaumarchais, dem Verfaſſer der Hochzeit des Figaro, einen wüthenden Gegner auf meine Ferſen gezogen. Du weißt, ich habe in der vorigen Woche wieder eine kleine Schrift ausgehen laſſen, welche ich gegen die neue Bewäſſerungs⸗Compagnie von Paris gerichtet habe. Es ſchien mir, als ob Herr von Calonne wünſchte, daß dem furchtbaren Zudrang des Publi⸗ kums zu den Actien dieſer Geſellſchaft ein Einhalt ge⸗ ſchehen möchte, weil die Capitalien dadurch ſchon ſehr empfindlich von dem Kauf der königlichen Effekten ab⸗ zulenken begannen. Der Preis dieſer Aktien war ſchon von 1200 Fres. auf 1500 Fres. und höher geſtiegen. Da legte ich mit gewaltigen Stößen meine Lanze ein, und ſuchte zu beweiſen, daß das Spiel mit dieſen Actien, durch welche die Waſſerleitungsgeſellſchaft ihr Unternehmungs⸗Capital zuſammenbringen will, eigent⸗ lich unter die verbotenen Börſenſpiele zu rechnen ſei, indem es durch den Miniſterialbeſchluß getroffen werde, welcher neulich die Geſchäfte in Zeitkäufen und den Handel mit blos projektirten Werthen unterſagte.*) Jetzt kommt dieſer Beaumarchais, dieſer mit allen Hunden gehetzte und mit allen Rennern kutſchirende Speculant, der zu dem Verwaltungsrath dieſer Be⸗ wäſſerungsgeſellſchaft gehört, und richtet eine ſo bos⸗ hafte und nichtswürdig ironiſche Entgegnungsſchrift wider mich, daß ich nicht weiß, ob ich ihm nicht dafür mit meinem Degen an den Kragen gehen ſoll. Und der Herr von Calonne? Seitdem ich für ihn, und für Niemand anders, dieſe Lanze gebrochen, läßt er mich gar nicht mehr vor ſich. Ich habe ihn nun ſchon ſeit acht Tagen nicht mehr ſprechen können, bis ich ihm endlich
*)„Sur les Actions de la Compagnie des Paux de Paris.“ (Londres 1785. 36 Seiten.).


