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Gebieter, dem Grafen Mirabeau, in's Gewehr treten kann. Da iſt der letzte Ritter.
Sie eilte bei dieſen Worten zu ihrem Nähtiſch und holte aus der Schublade deſſelben das Goldſtück bervor.
Ein verborgener Freund, dem wir aber doch ſo⸗ gleich den Hals brechen müſſen! ſagte Mirabeau, in⸗ dem er mit einer tragikomiſchen Gebärde den Louisd'or raſch in ſeine Taſche ſchlüpfen ließ. Am Ende iſt heut noch ein Glückstag, denn wenn man etwas Unver⸗ hofftes findet, pflegt ſich auch gewöhnlich noch etwas anderes Angenehmes hinzuzugeſellen. Du ſiehſt, die Miſore hat mich ſchon ganz kleinlich und abergläubiſch
gemacht. Und Claviére wollte heut Morgen zu mir
kommen, um mir eine letzte Aeußerung des Herrn von Calonne über ſeine Abſichten mit mir zu hinterbringen. Ich erwarte ihn ſtündlich mit einer ſteigenden Unge⸗ duld. Ich habe dem Miniſter ſagen laſſen, daß er ſich beſtimmt und mit einem einzigen Wort über mich er⸗ klären möge, denn wenn er nichts für mich thun will, ſo bin ich es müde, mich für ihn und ſeine finanziellen Intriguen länger zu compromittiren. Nicht nur, daß ich dabei kein Geld habe, ſondern ich hetze mir auch durch meine Brochüren alle Welt auf den Hals, ge⸗ winne mir tauſend Feinde im Publikum, und auf der andern Seite keinen einzigen Freund im Miniſterium, der mir etwas hilft. Die Polemik gegen mich mehrt ſich hier in Paris ſchon wie Sand am Meer, in Zei⸗ tungen und Streitſchriften ſchleppt man meinen Namen und meine Perſon auf die allerunglimpflichſte Weiſe umher, und Pas mir das Unangenehmſte iſt, man reißt alle alten Schäden meines Lebens bei dieſer Ge⸗ legenheit wieder auf, und züchtigt mich mit meiner Vergangenheit, aus der man mir ſogar noch die Entfüh⸗ rung der Sophie von Monnier von Neuem zum Vor⸗ wurf macht. So habe ich mir jetzt wieder an dieſem


