Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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liſche Fineſſe, daß man gerade an den Dingen reich werden ſoll, die man erſt hat rniniren helfen. Es ſind dies die ägyptiſchen Geheimniſſe der Baiſſe, welche der Teufel holen möge! Ich, dem alle Agivmacherei in der innerſten Seele ein Gräuel iſt, der ich die in⸗ famſte Herabwürdigung des Menſchen und der Geſell⸗ ſchaft darin erkenne, ich muß gerade zum Narren der Baiſſe geſtempelt werden und unter dieſen Baiſſiers fechten in Reih und Glied mit Leuten, denen ich ſonſt kaum die Ehre meines Fußtritts zugedacht haben würde. Und warum bin ich in dieſe erbärmliche Si⸗ tuation hineingerathen? Weil ich doch irgend Etwas auf der Welt zu thun haben wollte, weil ich es vor mir ſelbſt nicht länger mitanſehen konnte, daß ich mit meinen Kräften, mit meinen das ganze Leben in ſich durchwühlenden Pulſen, ſo rein im Sande, im Nichts⸗ thun, in ſchmachvoller Wirkungsloſigkeit, mich abzap⸗ peln und verſchmachten laſſen muß. Es iſt mir aber doch Recht geſchehn, daß ich in meiner Rolle als Baiſſier mich nun erſt vollſtändig vor mir ſelbſt lächerlich gemacht habe. Und heut, mein Kind, können wir uns Disconto⸗Scheine und Bankbillets von Saint⸗ Charles zu Mittag kochen laſſen, denn ich weiß in der That nicht, womit wir hent unſer Diner bezahlen wollen?

Darüber kannſt Du Dich noch bernhigen, mein Freund, verſetzte Henriette, indem ſie, ihn ſchmerzlich betrachtend, eine heimliche Thräne in ihren ſchönen Augen verwiſchte. Du weißt, ich bin eine gute Wirthin, und ich habe von dem letzten Gelde, das Du mir gabſt, noch einen ganzen Louisd'or geſpart. Ich wollte Dir einmal eine kleine Ueberraſchung damit bereiten, aber jetzt iſt es gut, daß mein lieber Louisd'or aus ſeinem

Verſteck hervormarſchiren und vor ſeinem Herrn ünd