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weitern Verfolgung einer Spur abgehalten, die ihn plötzlich ſeltſam zu beſchäftigen ſchien.
Ich glaube, Du biſt ſehr unvorſichtig geweſen, ſagte Claviere, der mit ſeinem unruhigen Scharfblick Alles beobachtete, leiſe zu Mirabeau. Der Ring an Deinem Finger ſchien die Aufmerkſamkeit des Miniſters auf eine fatale Weiſe zu reizen.
Er hat ihn wiedererkannt, entgegnete Mirabeau lächelnd. Der Ring gehörte ſeiner Frau, die ihn mir beim Abſchiede auf den Finger geſteckt hat.
Alles noch, um Dich über das Verbot Deiner Brochüren zu tröſten? fragte Claviere. Und in Deiner coloſſalen Ungenirtheit behielteſt Du den Ring auch jetzt noch am Finger? Jetzt bitte ich Dich aber ernſt⸗ lich, Freund, zieh' den Ring ab, und verbirg ihn einſt⸗ weilen. Hier, nimm den meinen, und ſteck ihn unter dem Tiſch raſch auf. Wenn Dich der Miniſter nach⸗ her vielleicht genaner betrachten ſollte, wird er ſehen, daß er ſich geirrt hat. Mir liegt an Deinem guten Einvernehmen mit Calonne, denn Du mußt durch ihn endlich in die Dir gebührende Carrière hineingehoben werden.
Mirabeau zuckte die Achſel, befolgte jedoch den ihm ſo dringend ertheilten Rath ſeines praktiſchen Frenndes.
Jetzt ward die Tafel aufgehoben und man ſtand von allen Seiten auf, um ſich zu begrüßen. Calonne aber hatte ſich kaum von ſeinem Sitz erhoben, als er auch ſchon, durch die Menge der ihn Beglückwün⸗ ſchenden ſich haſtig hindurchwindend, auf die andere Seite der Tafel hinübereilte, von wo ihm auch Mi⸗ rabeau und Clavière bereits entgegen traten.
Der Miniſter nahm mit großer Angelegentlichkeit die Begrüßung der beiden Herren entgegen, und reichte beſonders freundlich dem Grafen Mirabeau die Hand dar. Dann hielt er unter den verbindlichſten Aeuße⸗


