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der Geiſt, lebe die Idee, lebe Gott ſelbſt, wie einer der bedeutendſten Geiſter Frankreichs, der heute auch dieſe Tafel beehre, kürzlich in einem philoſophiſchen Mémoire geſagt habe.
Wie diaboliſch geſchickt dieſer Menſch iſt, ſagte Holbach zu ſeinen Nachbaren. Er ſcheint uns Alle nach der Reihe vornehmen zu wollen, Jedem von uns reicht er ein Stückchen Zuckerbrod, und dabei ſieht er doch nur aus, wie ein freundlich wedelnder Vampyr, der ſich Einem an die Bruſt ſetzen will, um das Blut auszuſaugen. Und wie wunderbar er ſeine Volte ſchlägt, indem er das Thema immer wieder auf das Geld und die Finanzen zurückführt, über die er ohne Zweifel die Lobpoſaune blaſen will, zu Ehren ſeines Miniſters und Kumpans, des Herrn von Calonne. Ich bin neugierig, wie er weiter ſaugen wird, der edle Vampyr!
Claviere, indem er mit ſeinem ſtechenden Lächeln die Verſammlung durchflog, juhr fort, daran zu erin⸗ nern, daß es einen guten und glücklichen Geſellſchafts⸗ zuſtand am meiſten charakteriſire, wenn ſo viel Geld als möglich darin ausgegeben würde. Nur Geld⸗ ausgeben könne wieder Eeld erzeugen, und damit auch Ideen, die der ganzen Geſellſchaft zu gut kämen. Denn das ſchlechteſte Finanzſyſtem ſei das Syſtem der Sparſamkeit. Daran ſei ſein großer Genfer Lands⸗ mann Necker geſcheitert, als er die Zügel der Finanzen Frankreichs geführt. Necker habe ſich während der Zeit ſeines Miniſteriums als den großen und bedeu⸗ denden Geiſt bewieſen, den man unter allen Umſtänden in ihm werde anzuerkennen haben. Denn er habe die Finanzreform ſchon mit der Reform des Staats un⸗ trennbar verbinden, und dem ſteuerzahlenden Volk in ſeine leeren Taſchen wenigſtens politiſche Rechte legen wollen. Aber er habe zugleich geglaubt, die Spar⸗


