Teil eines Werkes 
2. Theil (1860)
Entstehung
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Claviere ging jetzt mit einer neuen Schmeichelei, die auf Lafayette und mehrere anweſende, aus dem amerikaniſchen Kriege bekannt gewordene Offiziere be⸗ rechnet war, zu der Behauptung über, daß, nachdem Frankreich durch ſeine beſten und tapferſten Söhne einen ſo entſcheidenden Antheil an dem Befreiungs⸗ werk Amerika's genommen, es dies Werk auch noch im Namen der ganzen Menſchheit an ſich zu nehmen habe, um es zu einem allen Leidenden und Unter⸗ drückten zur Erlöſung dienenden Abſchluß zu führen. Die Comité's für die Freiheit und Menſchenwürde der armen ſchwarzen Sclaven, welche in Frankreich durch die glorreiche Thätigkeit des Marquis von La⸗ ſayette gebildet worden, hätten ſchon wie ein beginnen⸗ des Glockenläuten der Freiheit ihre Stimmen und ihr Wirken durch das Land erklingen laſſen. Leider ſei es auch hier wieder nur das Geld, durch das an letzter und entſcheidender Stelle geholfen werden könne. Große Summen ſeien noch erforderlich, um der beab⸗ ſichtigten Wirkſamkeit nur eine einigermaßen ent⸗ ſprechende Grundlage zu ſchaffen. Denn es käme dar⸗ auf an, die Agitation für die Abſchaffung der Sklaverei und für eine menſchenwürdige Erziehung der Schwar⸗ zen von Frankreich aus durch Schriften, Vereine und Unterſtützungsfonds aller Art zu nähren, und damit auf den amerikaniſchen Boden ſelbſt hinüberzuſpielen. Man müſſe Geld, recht viel Geld beiſteuern, um die⸗ ſem großen Ziele näher zu kommen, aber dies ſei, wenn auch nur ein kleiner, doch keineswegs ein ver⸗ ächtlicher Anfang der Thätigkeit. Nichts ſei charakte⸗ riſtiſcher für die Menſchen, als das, wofür ſie ihr Geld ausgäben, und wer für gute Zwecke zahle, ſei ſelbſt ſchon gut. Wer für die Sache der Freiheit Geld gebe, fange ſelbſt ſchon an, frei zu ſein. Denn die Gelder

ſeien die Rerden des Lebens, und in den Nerven lebe