und die ganze Welt wird erwachen und ſich furchtbar rühren. Genf wird Frankreich auf die Beine bringen, glanbt es mir! Daſſelbe Frankreich, das in Eurer letzten Revolution die Ketten Genfs geſchmiedet, das bei Euch die Volkspartei mit ſeinen Bajonnetten nieder⸗ geſchlagen und die Häupter derſelben in die Ver⸗ bannung getrieben hat, daſſelbe Frankreich wird Euch ſeine Erhebung zu verdanken haben, und Ihr werdet damit Eure Rache an dem franzöſiſchen Königthum gewinnen!
Frankreich iſt die größte Gefahr für die Freiheit Europa's! erwiederte Elaviere, indem ſich ſeine Mie⸗ nen zu einem ſchneidenden Hohn verzerrten. Mit Frankreich muß daher jetzt zuerſt angebunden werden, wenn es überhaupt der Demokratie gelingen ſoll, ihr neues Reich unter den Völkern zu begründen. Das monarchiſche und ariſtokratiſche Frankreich muß um⸗ geſtürzt und aus dem Schutt ſeines alten Regime wiedergeboren werden zu einem Lande der Volksfrei⸗ heit und der Volksherrſchaft! Dieſen großen Entſchluß, denn er betrifft die Zukunft von ganz Europa, faßte die Volkspartei in Genf ſchon im Jahre 1782, als Euer Ludwig XVI. ſeine Truppen gegen unſere mit ſich ſelbſt kämpfende Republik ſandte, um unſer ariſtokra⸗ tiſches Gouvernement, das wir in die Kerker der Re⸗ publik geworfen hatten, zu befreien und für ſeine heim⸗ liche Hingebung an Frankreich zu belohnen. Uns fielen damals zuerſt die Schuppen von den Augen, denn es beſtätigte ſich uns, daß die Genfer Ariſtokraten mit dem franzöſiſchen Hofe ſeit längerer Zeit in einer ge⸗ heimen Verbindung geſtanden und von demſelben ihre Parole zur Unterdrückung der Volkspartei empfangen hatten. um die Neugeſtaltung unſerer Geſetze waren damals Ariſtokratie und Demokratie bei uns mit ein⸗ ander in Kampf gerathen, und wir ſahen jetzt, daß


