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darin den Dank des Genfer Comités für Eure Ver⸗ dienſte um die politiſche Freiheit und zugleich die Auf⸗ forderung anzunehmen, daß Ihr fortfahren möchtet,
die Sache Genfs, der Ihr ſchon früher Euer herrliches Talent gewidmet, zu einer Sache der europäiſchen Freiheit zu machen.
Ich glaube Alles, was von Euch kommt, in dem dargebotenen Sinne annehmen zu müſſen, ſagte Mira⸗ beau, indem er das ihm überreichte Portefeuille nicht ohne ſichtliche Genugthuung empfing, es aber dann zugleich mit dem größten Anſchein von Gleichgültigkeit auf ſeinen Schreibtiſch warf.
Ihr ſeid immer der Protektor der Republik Genf geweſen, fuhr Clavière fort, und wie Ihr damals, als die unterdrückeriſche Ariſtokratie Genfs nur noch durch die herbeigezogenen Truppen Frankreichs von ihrem Verderben gerettet werden konnte, mit Eurer Feder für uns eintratet und an den franzöſiſchen Mihiſter Vergennes ein Memoire richtetet, worin Ihr mit Euren feurigen Worten die Abberufung der franzöſiſchen Ba⸗ jonnette als eine Ehrenſache Frankreichs und des fran⸗ zöſiſchen Namens entwickeltet:*) ſo wirket auch in Zukunft für Genf, und zwar jetzt für das Genf, an dem einſt die ganze europäiſche Freiheit ſich entzünden wird, und das zunächſt den Punkt abgeben ſoll, von dem aus die Revolution in den Schooß des verhaßten Frankreichs getragen werden kann!
Ja, ich liebe Euer Geuf, rief Mirabeau enthu⸗ ſiaſtiſch, und ich werde ſtolz darauf ſein, Eurer Sache zu dienen, die zugleich die meinige und die aller wahren franzöſiſchen Patrioten iſt! Euer Genf liebe ich, und die braven, aufgeklärten, kunſtfleißigen Genfer, die
*) Mitgetheilt bei Montigny Mémoires de Mirabeau IV. 114— 139.


