G.
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Königs, ſo würde ich mich hüten, dem von Neuem
Gereizten wieder in den Weg zu treten. Im andern
Falle würde ich den Kampf mit ihm nun perſönlich aufnehmen. Auch möchte ich wiſſen, was meine Bu⸗ ſenfreunde, die Herren Gläubiger, in Paris von mir denken, um danach über die Rathſamkeit meiner Rück⸗ kehr beſchließen zu können.—
Henriette war in einer lebhaften Erregung aufge⸗ ſprungen, und ſchien über einen Entſchluß, den ſie faſſen wollte, nachzudenken. Mit geſenkten Augen ſtand ſie eine Zeitlang vor ihm da, und ihr Buſen arbeitete in einer tiefen, heftig auf⸗ und ab athmenden Bewe⸗ gung. Dann ſagte ſie mit einem freudig ſtrahlenden Geſicht: Schicke mich nach Paris, Mirabeau! Ich werde Dir Alles auskundſchaften und beſorgen, und Du ſollſt ſehen, daß Du keinen gewandteren und zu⸗ verläſſigeren Agenten finden kannſt, als Deine Yet⸗ Lie. Du bleibſt unterdeſſen ruhig in London, und warteſt meine Briefe und meine Rückkehr ab. Du glaubſt nicht, wie rührig und unternehmend ich bin, wenn es darauf ankommen wird, für Dich irgend etwas auszuführen und ſelbſt einige Gefahren um Dich zu beſtehen. Oh, ich werde zu den Miniſtern nach Verſailles gehn, und ſie mit flammender Beredt⸗ ſamkeit zu bitten und zu überzeugen ſuchen, daß jene alten abſcheulichen Ordonnanzen des Königs, welche Dich zur Verfügung Deines Vaters ſtellten, nicht mehr in Kraft ſein können. Dann werde ich zu den Kaufleuten gehn, denen Du noch Geld ſchuldig biſt, und werde mit ihnen einen Vergleich zu ſchließen ſuchen, daß Dir die böſen Menſchen noch eine Zeitlang Ruhe laſſen, bis Du Dich mit Deinen Verhältniſſen neu eingerichtet haben wirſt. Und alsdann werde ich mich zu den Buchhändlern von Paris begeben, um mit ihnen von Deinen literariſchen Plänen zu ſprechen und Dir


