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haben, dieſen folgerichtigen Weg ſeines Syſtems mit ehernen Schritten zu wandeln. Aber ſonſt war er nicht Barbar genug, um einer ſo hochgebildeten und fein beſaiteten Nation, wie der franzöſiſchen, in jedem⸗ ihrer Individuen die ſchuldige Anerkennung zu ver⸗ ſagen. Und auch ich werde mich ſtets glücklich ſchätzen, der Freund Frankreichs und der Franzoſen zu ſein, denn davor will ich England ſchon ſicher ſtellen, daß es nicht durch einen unvorſichtigen Bund mit Euch in den Abgrund hinabgezogen werde. Aber ebenſo wenig werden wir ſo abgeſchloſſen ſein, um nicht von Euren Vorzügen zu lernen und uns von Eurer Größe er⸗ heben zu laſſen!
Mirabeau verbeugte ſich mi Ausdruck, der jedoch zugleich Tag zu legen ſchien, wie viel er bei dieſer Aeußerung des engliſchen Miniſters der Diplomatie zuſchreiben zu müſſen glaube. Dann ſagte er bedeutſam: Ich bin ſelbſt kein ſo großer Freund Frankreichs, daß ich allen ſeinen Fehlern und Entartungen blind hingegeben ſein ſollte. Aber ich liebe es auch wieder ſo ſehr und ſo rückſichtslos, daß ich es gern mit Neſſeln und Ruthen peitſchen ſehen würde, wenn ich es dadurch an Seele, Leib und Glie⸗ dern wieder gefund und lebenskräftig machen könnte. Sollte eine Demüthigung Frankreichs durch England zu dieſem Ziel hinführen können, ſo würde ich jeder darauf gerichteten Politik gern meine Dienſte und Kräfte, meinen Kopf und meine Hände anbieten. Ich weiß ſehr wohl, daß Euer großer Vater, Graf Chatham, der nicht nur einen politiſchen, ſondern anch einen phy⸗ ſiſchen Haß gegen Frankreich empfand, und der ein elektriſches Zucken in allen Gliedern bekam, wenn er nur den Namen Franzoſe ausſprechen hörte, ſeine Po⸗ litik auf die Alternative zwiſchen Frankreich und Eng⸗ land in Europa begründet hatte. Es ſchien mir immer,
m ehrerbietigen


