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Lord Trumpeter aber leitete die Rolle, die er ſich ausgedacht, zuerſt durch ein wahrhaft furchtbares Ge⸗ ſichterſchneiden ein, wobei er allerdings ſchon eine ſehr charakteriſtiſche Geſchicklichkeit zu entfalten ſuchte. Er beabſichtigte nämlich durch ſeine Grimaſſen und Ge⸗ bärden, die er den beiden Damen faſt ins Geſicht hinein machte, den grotesken Eindruck wiederzugeben, den ihre Toilette, und namentlich ihr Kopfputz hervorbrachte. Die Virtuoſität ſeines Mienenſpiels leiſtete darin das Bewundernswürdigſte und Lächerlichſte, denn ſeine Ge⸗ ſichtsmuskeln malten durch ihre bald luſtige, bald wi⸗ derwärtige Verzerrung ſo genau und charakteriſtiſch die auffallenden Koſtüme der Damen, daß denſelben durch dieſe Carikatur zugleich ihr Urtheil geſprochen wurde.
Nachdem Lord Trumpeter zur allgemeinen Beluſti⸗ gung ein ſo ſatiriſches Mienenſpiel zum Beſten gegeben hatte, ſtieß er dann plötzlich in ſeine Trompete und ſchien in einem ſchmetternden Fanfare die gemachten Wahrnehmungen laut und fröhlich in die Straße hinaus⸗ blaſen zu wollen. Indem er ſich dies mehrmals zu wiederholen erlaubte, ſteigerte er den Beifall der Menge faſt zu einer tobenden Luſt, die ſich immer zügelloſer
zu erkennen gab.
Henriette hatte die klügſte Partie in dieſer Scene ergriffen, ſie begann nämlich von Herzen über die un⸗ verſchämten Tollheiten des Lord Trumpeter zu lachen, wobei ihr ihre eigene natürliche Heiterkeit und die un⸗ willkürliche Erinnerung an ihre Kinderzeit in Amſter⸗ dam, wo Straßenſcenen dieſer Art an der Tagesord⸗ nung zu ſein pflegen, zu Hülfe kam.
Die Pariſerin dagegen konnte ihren Zorn, den ſie ſchon beim Beginn der Scene nur mit Mühe unter⸗ drückte, nicht länger zurückhalten. Sie begann dem⸗ ſelben vielmehr als ächte Pariſerin mit der größten


