Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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aber bei jeden hundert Exemplaren, die verkauft ſind, erhalte ich eine bedentende Nachzahlung, und das kann nicht fehlen, daß das Buch im Publikum einen reißen⸗ den Abgang findet. Dann habe ich einem anderen Buchhändler verſprochen, Etwas über die Freiheit der Schelde⸗Schifffahrt zu ſchreiben, worüber die Holländer mit dem öſterreichiſchen Kaiſer Joſeph in einen Streit gerathen ſind, der leicht einen europäiſchen Krieg zur Folge haben könnte. Ich werde freilich zu Gunſten der Holländer ſchreiben müſſen, welche den Zoll an der Mündung der Schelde nach ihrem alten hundert⸗ jährigen Vertragsrecht erheben, und dadurch die Be⸗ ſitzungen Oeſterreichs von dem freien Verkehr mit dem Meere abſchneiden. Aber was geht mich Oeſter⸗ reich an, das Oeſterreich der Königin Marie Antoi⸗ nette, dem wir Patrioten und Bewegungsmänner in Frankreich auch nicht das geringſte Zugeſtändniß zu ſeinem Gefallen machen dürfen. An Honorar wird es freilich auch hier nur einige Louisd'or geben, aber ich werde mir dafür ſehr viele Freunde in Lon⸗ don und Paris durch meine Auseinanderſetzung er⸗ werben. Und auch ſonſt, Yet⸗Lie, blüht es in meinem Kopfe auf von literariſchen Projecten, die ihre golde⸗ nen Früchte tragen werden und müſſen. Es wird mir ziemlich gleich ſein, was ich arbeite, aber arbeiten will ich, und ſollte es eine Geographie oder chineſiſche Grammatik ſein, das wäre mir ganz gleichgültig. Mein Secretair Hardy ſitzt dort in ſeinem Cabinet, und muß mir den ganzen Tag Auszüge aus Büchern

und Journalen machen, die ich zu einem beſonderen

Zweck zu verwenden gedenke. Du ſiehſt, es kann uns nicht fehlen, und die Buchhändler werden ſich bald mit den glänzendſten Anerbietungen um mich drängen.

Henriette hatte inzwiſchen ihre Toilette vollendet, und ſtellte ſich nun, ſeinen letzten Worten durch ihr