Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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einem ſolchen Blitzſtrahl, bei dem jedem Andern Hö⸗ ren und Sehen vergehen würde, ſiegreich die Stirn bieten zu können?

Es iſt wahrlich genug davon, lieber Chamfort! fiel Madame Helvétius jetzt heftig dazwiſchen, indem ihre liebliche, faſt mädchenhafte Stimme einen ernſtlich er⸗ zürnten Ausdruck annahm. Dieſe Richtung der Ge⸗ ſpräche haben wir doch ſonſt immer den Hofkreiſen und den Ariſtokraten, welche den Ton der Regentſchaft nicht vergeſſen können, überlaſſen.

Ich wollte ja auch nur den Hof damit charakteri⸗ ſiren! verſetzte Chamfort lebhaft, indem er mit ſeinen ſchönen, ausdrucksvollen Angen die Verzeihung der Freundin anflehte. Die Geſchichte, die für unſeren allverehrten Franklin ja blos ſchmeichelhaft ſein kann, beweiſt am Ende doch nur, daß der König ſeine Op⸗ poſition gegen den amerikaniſchen Enthuſiasmus, in welchem die franzöſiſche Nation ſelbſt zum Erſtenmal freie Luft holt, nicht offen hervortreten zu laſſen wagt, ſondern in geheime Symbole, von denen eigentlich nicht geſprochen werden darf, verkleidet. Die Königin iſt auch darin weit offenherziger, und wie ſie ihre Liebenswürdigkeit und muntere Laune ſelbſt da walten läßt, wo ſie damit gegen alle Etikette verſtößt, ſo ſtellt ſie auch den Sympathicen für die Freiheit Amerikas ihren Verdruß hinlänglich gegenüber.

Es wird einmal wohl nicht zu leugnen ſein, nahm Franklin jetzt mit einiger Feierlichkeit das Wort, daß wir Amerikaner Euch Franzoſen jetzt etwas auf die Beine zu bringen anfangen. Wir haben durch unſern ſiegreichen Freiheitskampf der Tyrannei aller Länder und Völker gegen den Kopf geſtoßen, und dieſer Kopf hat danach beträchtlich zu wackeln begonnen. Wir verdanken es Gott und unſerem hochherzigen Waſhing⸗ ton, daß wir aus der Sklaverei, in welche der egviſii⸗