Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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völkerung vertheilten, und die ihren Auftraggeber gar nicht verſchweigen wollten, weil es ihm jetzt darauf ankommt, ſich einen Anhang im Volke zu machen. Sie wiſſen, wie ſehr es dem Herzog, der jetzt plötzlich den Luftballon der Volksgunſt beſteigen will, darauf ankam, zum Abgeordneten bei den Reichsſtänden er⸗ wählt zu werden. Er wollte damit ſeinem perfönlichen Bruch mit dem Hofe das Siegel des Schreckens auf⸗ drücken, und weiter nichts. Jenen wunderlichen oppo⸗ ſitionellen Hofadel hatte er ſchon unter ſeine Fahne geſammelt, als der Edle noch Herzog von Chartres war. Und nun hat er es richtig dahin gebracht, daß der Adel in Crespy ihn zum Deputirten gewählt, der durch einen königlichen Prinzen, welcher zugleich die pariſer Arbeitermaſſen commandiren kann, ſich am beſten vertreten glaubt.

Jener Réveillon ſoll die Arbeiter durch ſeinen Uebermuth gereizt haben, entgegnete Cerutti. Er hat ihnen geſagt, daß ein Arbeiter nicht mehr als fünfzehn Sous täglich brauche, um, wie es ihm gebührt, leben zu köunen. Das hat die Leute, die jetzt ſchon ſo fürchterlich aufgeregt ſind, wüthend gemacht und ſie haben ihm Alles, was er beſaß, zerſchlagen und ver⸗ brannt. Dieſe Banden, von denen Paris plötzlich heimgeſucht wird, ſind doch ein bedenkliches Symptom, mein Freund. Ich begegnete ihnen, wie ſie mit einem furchtbaren Geſchrei durch die Straßen liefen, alle Wagen anhielten, und Alle, die ihnen verdächtig ſchienen, Adelige zu ſein, nöthigten auszuſteigen und durch den Schmutz weiter zu gehn. Dann forderten ſie von den Vorübergehenden Geld, um auf die Ge⸗ ſundheit des dritten Standes zu trinken. Mein guter Freund Chamfort, mich dünkt, Euer vielgeprieſener dritter Stand, an den Ihr ſo viel philoſophiſche