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dem Zuſammenſinken nahe, vermochte ſeinen Reiter kaum mehr zu tragen, der jetzt, als er Mirabeau's an⸗ ſichtig wurde, plötzlich ſtillhielt und ſich zu demſelden hinüberwandte.
Ein Schreiben der Wahlcommiſſarien des dritten Standes von Marſeille an den Herrn Grafen von Mirabeau! ſagte der Courier, indem er den Brief her⸗ vorzog und überreichte.
Mirabean entfaltete raſch das Schreiben, durch welches ihm in den ehrenvollſten Ausdrucksformen an⸗ gezeigt wurde, daß die Wahlen des dritten Standes der Stadt Marſeille ſich auf ihn hingelenkt, und er zum Abgeordneten deſſelben für die Verſammlung der Reichsſtände ernannt worden ſei.
Ihr ſeid wacker geritten, guter Mann, entgegnete Mirabeau lächelnd, aber Ihr ſeid dennoch zu ſpät ge⸗ kommen. Ich habe bereits Urſache, auf die Wahl der Männer von Aix ſtolz zu ſein, und jetzt wird mein Stolz nur durch die lebhafte Dankbarkeit gekrenzt, die ich den Herren des dritten Standes von Marſeille ſchuldig werde. Ich liebe Marſeille ebenſo ſehr, als ich dies Aix liebe, und ich möchte Bürger beider Städte ſein, wenn ich mir das glücklichſte Lovs wünſchen dürfte. Aber Aix hat mich zuerſt in ſeinen Dienſt ge⸗ nommen, und da muß ich als trener Mann folgen. Bringt dieſe Antwort einſtweilen mündlich an die Her⸗ ren Wahlcommiſſarien zurück. Ich werde ſelbſt nach Marſeille hinüberkommen, als der Herold meines tief⸗ verflichteten Dankes!—
Nachdem Mirabeau den Boten entlaſſen, ſchritt er jetzt raſch zu ſeinen Freunden hinauf, die an der feſt⸗ lichen Tafel ſeiner harrten.


