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gen, und er wollte derſelben um ſo lieber folgen, als die Führer der Volkspartei bei Jaubert verſammelt waren.
Arme Emilie, wir ſind getrennt und werden es bleiben müſſen, ſagte Mirabeau zu ſich ſelbſt, indem er eilig einige Nebengaſſen durchſchritt, um zu dem Hauſe ſeines Freundes zu gelangen. Deinen liebens⸗ würdigen Eigenſchaften habe ich nie widerſtanden, obwohl wir uns, Einer durch den Andern, nur un⸗ glückliche und rauhe Tage gemacht haben. Schön, gefühlvoll, zärtlich, ſanft und gefällig, wie Du warſt, hatteſt Du doch nicht den Frieden in unſere Herzen pflanzen können. Ja, als Du jetzt ſo ohnmächtig und bleich wieder vor mir lagſt, fiel mir ein, daß ich Dich ſogar einſt geſchlagen habe, als unſere Gemüther ſich gegen einander erbitterten, und ich Dich eines Fehl⸗ tritts, ich glaube gar einer Untreue gegen mich ſchul⸗ dig glaubte. Wie abſcheulich und beſchämend war das für mich, und heut hätte ich Gelegenheit gehabt, Alles wieder gut zu machen. Aber wie Du einſt zu ſchwach warſt, dem väterlichen und lehnsritterlichen Haß gegen Mirabeanu zu widerſtehen, und wie Du Deine Scheidung von mir zu einem Eclat vor ganz Frankreich machteſt, ſo hat auch mich jetzt ein kaltes Herz überwältigt, und ich habe es Dir vor dem gan⸗ zen Volke, vor allen meinen Wählern, zeigen müſſen. Ich wollte es kaum, aber ich vermochte es nicht anders. Ja, es iſt mehr Vergeltung in der Welt, als die Menſchen brauchen können.—
Unter dieſen Gedanken war Mirabeau vor dem Hauſe ſeines Freundes Jaubert angelangt. Als er eben in daſſelbe eintreten wollte, ſah er einen Reiter die Straße herunterjagen, der ſein von Staub und
Schweiß bedecktes Pferd zu einer dem Thier ſchon faſt verderblich gewordenen Eile anſpornte. Das Pferd,


