Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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letzten Zeit den zu allen Dienſten geſchickten Le Tellier zu ſich beſtellt habe, und der Argwohn beſchlich ihn, daß die unabläſſig verfolgten Abſichten der Frau von Saillant auf dieſes Begegniß den größten Einfluß geübt haben könnten.

Seine Rührung über die hochherzige Bethätigung des Volksgemüths, die ihn anfangs am meiſten be⸗ wegt hatte, war ganz von ihm gewichen. Er winkte Le Tellier vom Wagen herunter und befahl ihm, zu der Marquiſe von Saillant hinüberzugehen, und die⸗ ſelbe um ihre perſönliche Hülfeleiſtung bei dem einge⸗ tretenen Unfall zu erſuchen. In demſelben Augenblick erſchien aber auch ſchon Frau von Saillant, die von ihrem Fenſter den ganzen Vorgang bemerkt hatte, auf der Straße, und eilte auf ihre Freundin zu, die noch immer in einer tiefen Ohnmacht lag. Man bemühte ſich jetzt, ſie in das Haus von Frau von Saillant zu ſchaffen, und es wurde dazu der noch mit den Feſtkränzen geſchmückte re Mira⸗ beau's, in welchen man jetzt ſeine Frau hineinhob, benutzt.

Die Menge widmete dieſer Scene das ſichtlichſte Intereſſe. Seine jauchzenden Huldigungen für Mira⸗ beau waren für einen Augenblick verſtummt, und man beſchäftigte ſich theils aus Neugierde, theils aus Mit⸗ gefühl mit dem Leid der ſchönen, vornehmen Frau, die jetzt, unter den Küſſen und Thränen ihrer Schwä⸗ gerin, hinweggeführt wurde.

Mirabeau glaubte dieſen Moment benutzen zu müſſen, um ſich dem weiteren Andrängen ſeiner Freunde und Wähler zu entziehen und unvermerkt in eine andere Straße hinüberzubiegen, wo er in dem Hauſe ſeines Freundes, des Advokaten Jaubert, zum Diner erwartet wurde. Dieſe Einladung war ſchon nach Paris für den Tag ſeines Eintreffens an ihn ergan⸗