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naueres erfahren, weil man die Sache am liebſten noch verheimlichen möchte, und noch nicht wiſſen laſſen will, wie ſie eigentlich ſteht.
Ich werde Euch damit doch nicht mehr bemühen, Meiſter Sommerbrodt, erwiederte Mirabeau. Ich ſehe vielmehr, daß es die höchſte Zeit für mich ſein wird, mich bei dem König zur Andienz zu melden, und ich will deshalb ſogleich in mein Hötel zurück⸗ kehren, von dem ich jetzt noch nicht ſehr weit entfernt bin. Ich werde ſogleich ohne Weiteres einen Brief an Seine Majeſtät ſchreiben, und denſelben durch einen Expreſſen nach Sansſouci ſenden. Ihr aber, Meiſter Sommerbrodt, verfehlt nicht, auf dem Rück⸗ wege von dem Herrn Miniſter Euch ungeſäumt in Ville de Paris bei mir vorzuſtellen. Es wird mir nicht nur Euer belehrender Beſuch ſehr ſchätzenswerth ſein, ſondern ich werde Euch auch bitten, mir das Maaß zu neuen Schuhen zu nehmen, die aber ganz vorzüglich ausfallen müſſen, denn ich will ſie bei der Andienz in Sansſouci anziehen. Und nun, nachdem ich Euch ſchon mit ſo vielen Fragen beläſtigt habe, geſtattet mir für heute noch eine einzige. Warum gehen hier die Leute aus dem Bürgerſtande, die uns unterwegs begegnet ſind, faſt alle ohne Unterſchied in einem blauen Rock, wie auch Ihr ſelbſt, mein Freund, Euch eines ſolchen eigenthümlich blauen Exemplars an Eurem werthen Leibe erfreut?
Nichts iſt leichter zu beantworten, als dieſe Frage, erwiederte Sommerbrodt, indem das bisherige irv⸗ niſche Lächeln auf ſeinem Geſicht ganz verſchwand und einem ernſten, faſt feierlichen Ausdruck Platz machte. Es iſt die Farbe der preußiſchen Armee, die auch wir Bürgers⸗ und Handwerksleute am liebſten an uns tra⸗ gen mögen. Wir glauben uns dann Alle eingekleidet für unſern König, mit dem wir jeden Augenblick


