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ment kann ſeinem dortigen Geſandten nicht trauen, der ein unbeholfener Schwachkopf iſt. Es kommt darauf an, daß der Tod Friedrichs des Großen nicht blos ſogleich und auf der Stelle durch einen Courier nach Paris gemeldet wird, ſondern daß dieſer Nachricht auch ſofort die richtigen und entſcheidenden Bemerkungen über die Lage der Dinge in Preußen und Deutſchland beigegeben werden. Darum, meine ſüße Freundin, eilen wir in Geſchwindmärſchen durch Nacht und Wind, durch Kälte und Gefahr nach Berlin!—
Henriette wollte ihm demüthig die Hand küſſen, aber er ſchloß ſie innig in ſeine Arme.——
Der Reiſewagen wurde endlich fertig, und da der Morgen ſchon heranzudämmern begann, wurden die Bedenken des Poſtillons, dem außerdem noch ein reichliches Trinkgeld in Ausſicht geſtellt ward, jetzt leichter überwunden.—
Die Reiſe ging über Nanci, Frankfurt am Main und Leipzig nach Berlin, wo Graf Mirabeau mit ſeiner „Horde“ glücklich an einem ſchönen Januartage des neuen Jahres 1786 anlangte.—
I. Die Botſchaft nach Sans ſouci.
Graf Mirabeau hatte vorläufig in der Ville de Paris, einem der erſten Gaſthöfe in Berlin, ſeine Wohnung genommen. Der Gaſthof lag in der Brü⸗ derſtraße, und bot zwar den Anſprüchen, die Mira⸗ beau bei ſolcher Gelegenheit zu machen pflegte, keine ſehr genügende Einrichtung dar, aber es war ihm ge⸗ ſagt worden, daß er in der Hauptſtadt des Könße


