Teil eines Werkes 
1. Band (1870)
Entstehung
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In Natchez, Gräfin! Ich habe eine Bitte an euch, leiht mir euer Bbvot.

Recht gern, Millner! Aber dieſes geht heute ſchon mit einer Fracht Baumwolle, welche der Kaufmann Smith gekauft hat, zufällig nach Nat⸗ chez. Wenn ihr heute ſchon mitfahren wollt?

Ich danke euch von Herzen! Und wenn es dieſe Minute wäre! Gilt es doch, meine Tochter, meinen Engel wieder zu ſehen o!

Werner hatte während dieſer Zeit ſtumm da⸗ geſtanden und vor ſich'niedergeſtarrt und nur der Ausruf des Alten weckte ihn aus ſeiner Lethargie. Er nahm Millner noch einmal den Brief aus der Hand, überflog ihn und warf das Papier zürnend auf den Boden und machte Miene den Fuß darauf zu ſetzen. Ehe er aber dieſes thun konnte, hatte ihn der Alte aufgehoben, an die Lippen geführt und küßte ihn, gleich einer Reliquie.

Was wollt ihr thun? rief der Alte, den Brief an die Bruſt preſſendſeid ihr beſeſ⸗ ſen? Sie iſt mein Kind, mein ſüßes Kind o wenn William da wäre

Kommt, Werner, wir ſind hier überflüſſig,