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Sie hat ſich ſelbſt unterſchrieben, die Falſche! O Gott!——
„Tröſtet euch, Werner, und laßt euch tröſten! Theilet euren Schmerz mit mir, ſchüttet euer Herz in dem meinigen aus—“
„Nein, Gräfin, alle Menſchen ſind gegen mich falſch! Alle!—„
„Alle!?— Werner, freveln Sie nicht, o wüß⸗ ten Sie welch warmes Herz für Sie ſchlägt?“
„Alles iſt Lüge, Gräfin!—“
„Nein! Nein! Bei Gott nicht, Werner! Was ich ſage, iſt reine Wahrheit. Jenes Herz würde froh ſein, ſeine Liebe mit euch zu theilen!“—
Werner ſchwieg. Die Gräfin betrachtete ihn glühenden Auges, während der alte Millner auf eine Bank geſunken war.— Plötzlich fuhr letzterer
in die Höhe. 4 „Gräfin,“ ſagte er,„Eva läßt mir ſchreiben, ich ſoll kommen.— Ohne ſie kann ich nicht leben, 3
und ich habe den Entſchluß gefaßt, hin zu ſüör zu gehen, und zu— vergeben!“—
„Wo hält ſie ſich denn auf?“— fragte die Angeredete.


