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Als ſie an der Farm ankamen, nahmen ihnen die Neger die Pferde ab und als ſie ins Haus treten wollten, kam der alte Millner mit einem offenen Briefe herausgeeilt.—
„Ach, Werner!“— murmelte der Alte—„wer hätte das gedacht? Ich bin unglücklich——“
„Was fehlt euch?“ fragte Werner und ſtützte den Greis, welcher in dieſen Tagen des Kummers zu einem ſchwachen, ſtützebedürftigen Manne ge⸗ worden war.
„Leſen Sie“— enkgegnete halb weinend Mill⸗ ner und hielt dem jungen Manne den Brief hin.
Dieſer griff heftig zu; ſeine Augen flogen ſchnell über die Zeilen und bleich, aber gefaßt, gab er den Brief zurück.
„Was iſt euch, Werner? Was iſt mit dem Briefe?“— fragte die Gräfin und ihre Augen zeugten Theilnahme für Werner.
„Nichts, Gräfin!— Und doch— Sie ſollen es wiſſen— hier dieſer Brief iſt von dem Ent⸗ führer Eva's, einem jungen Manne, der uns kurz mittheilt, daß Eva mit ihrer Einwilli⸗ gung entführt worden ſei. Dieſe Heuchlerin!—


