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und wieder ſtahl ſich eine heiße, ſchmerzliche Thräne aus ſeinen Augen.
„O du gute Eva! Entweder ſeh' ich dich wieder oder ich ſterbe!— rief er mit herzzerreißendem Tone und ſchritt ins Haus und warf ſich auf das Lager und ſchien todmatt einzuſchlummern. Er träumte von ſeiner Eva, wie ſie ihn küßte, liebkoſte und— mit einen jähen Schrei fuhr er empor, als ihn die Wirklichkeit von dem täuſchenden Phan⸗ tome des Traumes überzeugte.
William ſaß wie zarſchmettert von dem jähen Blitz des Unglücks auf der Bank, das ſchöne freie Antlitz geſenkt, die kraftvollen Arme läſſig im Schooß.
„Auf, Will, auf!“ rief Pantherfuß, der dieſen An⸗ blick nicht ertragen konnte, ihm zu.„Sind wir nicht Männer, ebenſogut wie Werner, laß uns beide allein die Eva ſuchen.. Er zog ihn eine Strecke in den Wald hinein mit ſich fort. Sie kamen an das Ufer des Stromes, wo in einer kleinen Bucht der Kahn des Pantherfuß an einem Baum feſtge⸗ bunden lag. Sie entfeſſelten denſelben und ſpran⸗ gen in das kleine zerbrechliche Fahrzeug. Auf den


