Teil eines Werkes 
4 (1857) Gefangen und befreit : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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ſagte die Präſidentin, haben wir hier ängſtlich auf Nachrichten gewartet. Ich habe mich geängſtigt um 1 Dein Körper⸗ und Seelenheil und Aurelie war nicht we⸗ 1

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niger beſorgt. Wirklich erwiderte Randau, dann habe ich ſchwerer

gefehlt, als ich vermuthen durfte.. Die Präſidentin ſah ihn lächelnd an. Du weißt ja,

ſagte ſie, Aurelie hat ihre eigene Art und Weiſe, wie*

ſie ihre Empfindungen ausdrückt, und wenn Du aus dem

Empfang ſchließen willſt

Dann habe ich das Beſte zu erwarten, liebe Tante, fiel er ein. Wir haben uns immer gezankt, und als kriegführende Mächte Verträge geſchloſſen; zuweilen ſo⸗ gar ewigen Frieden, allein es ging damit wie es immer 1 geht. Ich werde mit ihr tanzen und mit ihr ſprechen, das Uebrige wird ſich finden. Doch ſagen Sie mir, wie es Ihnen gegangen iſt im Lauf der Zeit.

Wie es einer Frau gehen kann, die in der Welt nicht mehr viel zu ſchaffen hat, verſetzte ſie ſeufzend.

Nun Tantchen, lachte Randau, ich ſehe doch, daß die Welt noch Reize für Sie hat.

Glaubſt Du denn, ſagte die Präſidentin, daß dies bunte Geguike und Gepfeife mir noch irgend Vergnügen machen kann? Nein mein Kind, mein Sinn iſt ernſt⸗