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zu verrathen, was in ihrem Herzen vorging, und er hielt endlich dieſes Herz ſelbſt für erſtarrt unter den kalten Händen ihres Vaters, der den Wachs geknetet hatte, bis er Eis geworden war in den Formen ſeiner ange⸗ klügelten Weisheit.
Endlich gingen ſie. Wernher begleitete Beide bis an die Pforte. Die Nacht war dunkel, ein kalter Wind blies ihnen entgegen. Der Abſchied, den die beiden Freunde nahmeu, war noch kälter. Der Capitän ſprach nicht vom Wiederſehen auf morgen, er ſchlug die Thür ins Schloß, und der ernſte und dürre Ton ſeiner Stimme, die ihnen Lebewohl ſagte, drückte ſeine Ent⸗ ſagung aus.
Das iſt ein ſchöner Abſchied! rief Oskar, als der alte Herr das Schweigen nicht brechen wollte; ich hoffe, Onkel, Sie werden dieſen ſtarrſinnigen, groben Freund ſo bald nicht wieder aufſuchen.
Ich begreife uns ſelbſt nicht, entgegnete Burgau. Wir waren es, die mit dem Entſchluſſe herkamen, dieſen Hermann zu entlarven und aus dem Hauſe zu jagen; nun aber ſind wir ſeine Vertheidiger geworden, zanken uns für ihn und werden beinahe ſelbſt hinaus ge⸗ worfen!
Der junge Offizier lachte laut. Meiner Treu! rief


