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Bekenntniß ablegen.— Kurz und klar erzählte er jetzt, was ihm geſchehen, verſchwieg nichts dabei, ſchonte weder ſich noch ſeinen Neffen und hielt zu gleicher Zeit dem Verbannten eine Lobrede, welche in Anklage überging, als er zum Schluſſe kam. Und du, ſagte er, der du dieſen edelherzigen Schwärmer auf immer aus deinem Gedächtniſſe ſtreichen willſt, müßteſt ihn entzückt ans Herz drücken, denn er befolgte nur deine Lehren, aber kühner, größer und begeiſterter, als du. Du könnteſt an ihm lernen, wie nichtig ein vereinzeltes Streben iſt, das die Welt beſſern und bekehren will, und wie un⸗ glücklich, wenn nicht lächerlich, es ausfällt, wenn ein Menſch ſich anmaßt, die Grundlagen der Geſellſchaft umzukehren. Das iſt die Sprache derer, denen Alles wohlgemacht dünkt! erwiderte der Capitän heftig, die Sprache der ungerechten und Geſättigten, der Halben, Schwachen und Laſterhaften, deren vertrocknete und falſche Herzen und Hirne voll Hochmuth und Egoismus ſelbſt den Himmel und Gott zum Theilnehmer ihrer Schande machen, nach deſſen heiligem Willen alles geſchieht, was geſchieht, der alſo alles Elend und alles Unglück, alle Ungleichheit und alle Schmach dieſer Welt zu verantworten hat! Eitler, hochmüthiger Mann du ſelbſt, entgegnete der


