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ſchlang den linken Arm um ſeine Tochter, den rechten um Hermann.
Endlich iſt er da, der Tag der Freude! rief er. Nimm es hin, mein Sohn, das Herz, das dich liebt und für dich ſchlägt. Wohne mit uns in dieſer Woh⸗ nung des Friedens und ſei glücklich, wie wir es ſind. Ich wußte es, dieſe Stunde mußte kommen, und wenn meine Ungeduld ſie endlich herbeiführte, ſo verzeiht mir — ich habe keine Zeit mehr, auf Glück zu warten.
Er preßte ſie beide an ſeine Bruſt. Burgau blieb hinter dem Gebüſche und wagte nicht, hervorzutreten; denn in dieſem Augenblicke fühlte er die Sichel der Vernichtung in ſeiner Hand. Der Mann, der ihm wohlgethan, ſtand ihm gegenüber, ſein Geſicht voll Auf⸗ regung, ſeine dunklen Augen von einem edlen Feuer glänzend.
Mein Vater, ſagte er, du weißt nicht, wie ſelig du mich machſt und wie ich doch vor dieſer Stunde ge⸗ zittert habe.
Gezittert? fragte Wernher. Liebſt Du nicht Sophien?
Statt der Antwort richtete er einen unbeſchreiblich innigen Blick auf die Geliebte, die lächelnd und muthig zu ihm aufſah.
Gezittert, antwortete Hermann, weil ich weiß, daß


