Teil eines Werkes 
2 (1857) Der Doppelgänger : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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Sie haben wohl gethan, es muß ſo ſein! ſagte der

junge Mann. Laſſen Sie uns gehen; ich ſchwöre Ihnen,

Ihre Theilnahme auf keinen gefährlichen Platz zu ſtellen. Ich nehme die ganze Entwickelung auf mich, Sie werden nichts ſein, als Zeuge und leidender Zuſchauer.

Er zog den alten Herrn fort. Beide nahmen den bekannten Weg zum Thore hinaus und ſtanden nach einer Stunde vor dem Garten, an deſſen geöffneter Thür die alte Dienerin ſie mit einem freundlichen Lächeln bewillkommte.

Guten Abend, Mütterchen, ſagte Burgau; du ſtehſt

ſo allein als Hüter an der Pforte. Treffen wir deinen

Herrn nicht zu Hauſe?

Ei freilich, erwiderte Eliſabeth, und wie wird er ſich

freuen, Sie zu ſehen! Sie gehen alle dort unter den Bäumen auf und ab.

Alle? fragte Oskar. Wer Alle?

Der Herr und ſeine beiden Kinder.

Ein böſes Lachen lief durch Oskar's Geſicht. Der Himmel erhalte ihm dieſen Segen! ſagte er; ich denke, er kann den Troſt brauchen.

Sie gingen zwiſchen den Bäumen weiter und er⸗

blickten den Capitän, deſſen lautſchallende Stimme ihnen

entgegen klang. Er kehrte ihnen den Rücken zu und